Nachstehend der Artikel, der in den Niederösterreichischen Nachrichten zu unserem Neujahrskonzert zu lesen war:
Das Neujahrskonzert des GMV Horn 1856 bot Musik auf Top-Niveau und war so ein verheißungsvoller Auftakt für das Musikjahr 2026 in der Stadt Horn.
Einfach nur großartig präsentierte sich das Neujahrskonzert des Gesang- und Musikvereins Horn 1856 im voll besetzten Vereinshaus. In Horn wird das neue Jahr nicht nur mit guten Vorsätzen begrüßt, sondern traditionsgemäß mit Musik – und wenn es nach diesem Abend geht, auch mit Walzerklängen, Gemeinschaftsgeist und spürbarer Lebensfreude.
Ein neues Jahr, so die unausgesprochene Botschaft des Konzerts, ist wie eine unbeschriebene Partitur, offen für neue Klänge, Ideen und gemeinsames Gestalten. Passend dazu steht der GMV Horn im Jahr seines 170-jährigen Bestehens besonders im Zeichen der Kontinuität. Den musikalischen Auftakt bildete die Ouvertüre zu Mozarts „Zauberflöte“, die das Publikum sogleich in festliche Stimmung versetzte.
Der anschließende Kuss-Walzer entführte in die Welt der Eleganz, ließ den Alltag für einen Moment vergessen und machte Platz für beschwingte Leichtigkeit. Mit der „Tik Tak Polka“ folgte musikalischer Witz in rasantem Tempo, ein echter Publikumsliebling, der für sichtliche Begeisterung sorgte. Ein Höhepunkt des Abends war zweifellos die Nabucco-Suite, eindrucksvoll dargeboten von Chor und Orchester und getragen von einem intensiven Gänsehautfeeling.
Mit „O Fortuna“ aus Carl Orffs Carmina Burana gaben die Musiker zudem einen vielversprechenden Vorgeschmack auf das große Jubiläumskonzert im Mai 2026, bei dem dieses monumentale Werk im Mittelpunkt stehen wird. Chorleiterin Lena Engelmann und Orchesterleiter Harald Schuh verstanden es einmal mehr, aus einem bunten Ensemble vom elfjährigen Nachwuchstalent bis zu langjährigen Musikern das Beste herauszuholen.
Die Moderation lag in den Händen von Sabrina Anker, während Alexander Raab für die verlässliche Technik sorgte. Besonders hervorgehoben wurde auch Konzertmeisterin Sonja Walther, die sich mit großem Engagement um die jüngsten Neuzugänge kümmerte, sowie Maria Lösch, die als organisatorisches Urgestein im Hintergrund dafür sorgt, dass alles reibungslos funktioniert.
Mit Donauwalzer und Radetzkymarsch als unverzichtbare Zugaben endete ein Konzert, das als nachhaltiger Beitrag zur seelischen Gesundheit verstanden werden darf. Das Publikum quittierte die Leistungen von Chor und Orchester mit langanhaltendem Applaus, beseelt, beglückt und hörbar beeindruckt von einem wahren Ohrenschmaus zum Jahresbeginn.
Das Konzert sprach gleichermaßen Herz und Geist an. Die Gäste – mit dabei waren auch Pfarrer Albert Groiß, Bürgermeister Gerhard Lentschig, Stadträtin Barbara Stark sowie die Ehrenmitglieder Horst Langstadlinger und Wilfriede Plank – erlebten einen Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie sehr Musik Generationen verbinden kann.

















